Wahrnehmen, Wertschätzen und Wohlfühlen
Wir fördern Talente

 Liebe Eltern der Grundschule Burggriesbach,


unser Schuljahr begann nicht nur mit viel Sonne, sondern mit durchwegs strahlenden Gesichtern der Schüler und Lehrer am ersten Schultag, denn erstmals seit sechs Monaten wurden wieder alle Schüler gleichzeitig unterrichtet. Mit viel Optimismus starten wir trotz Corona und vieler Vorsichtsmaßnahmen.
Unser bewährtes Lehrerteam- Frau Burger 1. Kl., Frau Brandmüller 2. Kl. und Frau Pytlik 4. Kl.- nützte die Ferienzeit, um sich auf die Veränderungen im Schulalltag vorzubereiten und insbesondere in digitale Fortbildung und Aufrüstung zu investieren. Unterstützt werden wir in diesem Schuljahr von Frau Hilke Lindner als Klassenleiterin der 3. Klasse. Wir haben ebenfalls stundenweise eine Praktikantin, Julia Müller aus Burggriesbach, und eine mobile Reserve, Frau Anja Gerngroß, die Corona-bedingte Ausfälle in der Unterrichtung abfängt.


Hier die Termine für den Elternabend: Dienstag 29.09. 20
1. Kl: 17.30 Uhr in der Aula
2. Kl: 17.30 Uhr in der Turnhalle
3. Kl.: 19.00 Uhr in der Aula
4. Kl: 19.00 Uhr in der Turnhalle


Die Kurzfassung des neuen "Rahmen-Hygieneplans" des Kultusministeriums:
Maskenpflicht auf dem Schulgelände
Ob auf Fluren, in Treppenhäusern, Toiletten oder auf dem Pausenhof - auf dem gesamten Schulgelände gilt für alle die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Schüler und Lehrer dürfen sie aber in der Regel an ihrem Sitzplatz im Klassenzimmer abnehmen, ebenso bei der Ausübung von Sport und Musik. Es gibt allerdings Bestimmungen, wann eine Maskenpflicht auch im Unterricht gilt (siehe unten).


Drei-Stufen-Plan für die Schulen
Entscheidend für größere Einschränkungen im Schulalltag ist das Infektionsgeschehen im jeweiligen Landkreis oder der kreisfreien Stadt. Unterschieden wird zwischen drei Stufen. Stufe eins: Bis zu einem Wert von 35 neuen Infektionen pro 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen ist ein Regelbetrieb unter Hygieneauflagen geplant. Stufe zwei greift ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 35, dann gilt an weiterführenden Schulen auch im Unterricht eine Maskenpflicht - sofern zwischen den Schülern der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.
Ab dem Grenzwert von 50 (Stufe drei) ist in allen Schulen wieder die Einhaltung eines Mindestabstands von eineinhalb Metern Pflicht. Aufgrund der Raumverhältnisse in den meisten Schulen werden dann die Klassen in der Regel geteilt werden müssen, was zu einem Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht für die Gruppen führt. Im Unterricht gilt dann verpflichtend eine Maskenpflicht - auch für Grundschüler.
Laut Ministerium handelt es sich um keine starren Grenzen, sondern um Richtwerte. Die letzte Entscheidung über den Wechsel von einer Stufe zur nächsten trifft das zuständige Gesundheitsamt in Abstimmung mit der Schulaufsicht.
Ursprünglich waren deutlich niedrigere Schwellenwerte geplant, sie wurden vergangene Wochen angehoben. Vollständige Schulschließungen aller Schulen und Schularten in ganz Bayern ab einem bestimmten Inzidenzwert sieht das aktualisierte Konzept des Ministeriums nicht mehr vor.


Regelmäßiges Lüften
Die Schulräume sollen laut "Rahmen-Hygieneplan" intensiv gelüftet werden: Vorgeschrieben ist mindestens alle 45 Minuten eine Stoß- beziehungsweise Querlüftung "durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten. Wenn möglich, soll auch öfter während des Unterrichts gelüftet werden.


Persönliche Hygiene
Es gelten die gängigen Hygieneregeln - vom regelmäßigen Händewaschen (mit Seife für 20 bis 30 Sekunden), über die Einhaltung der Husten- und Niesetikette (in die Armbeuge oder in ein Taschentuch) bis hin zum "Verzicht auf Körperkontakt", sofern dieser sich "nicht zwingend aus unterrichtlichen oder pädagogischen Notwendigkeiten ergibt".
Die gemeinsame Nutzung von Gegenständen soll möglichst vermieden werden, daher sollten Schüler beispielsweise keine Stifte oder Lineale tauschen. Sollte es nötig sein, dass Schüler Gegenstände gemeinsam nutzen, sollen sie vorher und anschließend gründlich ihre Hände waschen.


Mindestabstand
Zwischen Schülern einer Klasse ist der Mindestabstand von eineinhalb Metern aufgehoben. Somit ist auch Partner- und Gruppenarbeit wieder möglich. Allerdings sollte ein entsprechender Mindestabstand zu Lehrern oder sonstigem Personal weiterhin eingehalten werden, "sofern nicht zwingende pädagogisch-didaktische Gründe ein Unterschreiten erfordern".
Schüler verschiedener Klassen sollen dagegen voneinander Abstand halten. Das Ministerium empfiehlt versetzte Pausenzeiten sowie "Zuordnungen von Zonen für feste Gruppen auf dem Pausenhof". Wenn es nötig ist, ist auch eine Pause im Klassenzimmer möglich.


Sportunterricht
Der Sportunterricht kann grundsätzlich wieder stattfinden, allerdings müssen Hygieneregeln und die Auflagen des Infektionsschutzes beachtet werden. Beim Klassenwechsel muss in der Pause gründlich gelüftet werden.
Der Drei-Stufen-Plan gilt auch für den Sportunterricht. Stufe eins: normaler Sportunterricht. Stufe zwei: Sport nur bei Einhaltung des Mindestabstands oder mit Maske. Grundschulen sind von dieser Einschränkung ausgenommen. Stufe drei: Sportunterricht nur dann, wenn das Tragen einer Maske zumutbar
oder möglich ist und der Mindestabstand zwischen allen eingehalten werden kann.


Musikunterricht
Auch der Musikunterricht kann stattfinden, auch Singen ist erlaubt. Allerdings gilt bei Gesang ein Mindestabstand von zwei Metern. Die Sängerinnen und Sänger sollen sich möglichst versetzt aufstellen und alle in dieselbe Richtung singen. Dies gilt auch für das Singen im Freien. In geschlossenen Räumen muss auf einen regelmäßigen Luftaustausch geachtet werden. Es gilt der Grundsatz: nach 20 Minuten Unterricht zehn Minuten lüften.
In Stufe eins und zwei gibt es bei Wahrung des Mindestabstands von zwei Metern keine Einschränkungen. In Stufe drei ist Gesang nur im Einzelunterricht und einem erhöhten Mindestabstand von 2,5 Metern zulässig.
Stellt die Schule Instrumente zur Verfügung, sollten sie nach jeder Benutzung gereinigt werden (zum Beispiel die Klaviertastatur). Vor und nach der Benutzung von Instrumenten der Schule müssen die Hände mit Flüssigseife gewaschen werden.


Vorgehen bei Erkältungssymptomen
Grundschüler dürfen trotz milder Krankheitszeichen weiterhin in die Schule. Bei schwereren Erkrankungen müssen jedoch auch Erst- bis Viertklässler zu Hause bleiben - und zwar so lange, bis sie nur noch leichte Symptome haben und mindestens 36 Stunden fieberfrei sind.
Was passiert bei einem Verdachts- oder einem bestätigten Fall?
Gibt es in einer Klasse oder Schule Corona-Verdachtsfälle oder bestätigte Corona-Infektionen wird in der jeweils betroffenen Klasse zeitlich befristet der Präsenzunterricht eingestellt - falls es aus Gründen des Infektionsschutzes nötig ist, auch an der gesamten Schule. Damit verbunden ist eine Umstellung auf Distanzunterricht. Bei einem Corona-Verdacht müssen die Betroffenen rasch getestet werden.
Wird bei einem Schüler Covid-19 nachgewiesen, wird seine gesamte Klasse für 14 Tage vom Unterricht ausgeschlossen, vom Gesundheitsamt wird Quarantäne angeordnet. Alle Schüler werden am ersten Tag nach der Ermittlung sowie fünf bis sieben Tage "nach der Erstexposition" getestet. In dieser Zeit können die Schüler digital unterrichtet werden. Falls das Gesundheitsamt nichts anderes anordnet, darf die Klasse nach der 14-tägigen Quarantäne wieder regulär in die Schule.


Distanzunterricht: Teilnahme ist Pflicht
Distanzunterricht soll im neuen Schuljahr zwar die Ausnahme bleiben. Lässt er sich jedoch nicht vermeiden, ist die Teilnahme daran Pflicht. Dabei soll sich der digitale Unterricht am regulären Stundenplan orientieren. Jeder Tag soll mit einem "virtuellen Startschuss" beginnen, zum Beispiel einer Guten-Morgen- E-Mail oder einer Videokonferenz. Lehrer sollten in Phasen des Distanz- unterrichts direkten Kontakt zu ihren Schülern halten, ihnen regelmäßig Rückmeldung geben und zu festgelegten Zeiten erreichbar sein. Auch im Distanzunterricht sind mittlerweile mündliche Leistungsnachweise möglich.


Pausenverkauf
Sowohl ein Pausenverkauf als auch Essensausgabe sind im neuen Schuljahr erlaubt. Allerdings muss gewährleistet werden, dass das Abstandsgebot von 1,5 Metern zwischen den einzelnen Klassen eingehalten wird.


Schülerfahrten und Betriebspraktika
Mehrtägige Schülerfahrten sind noch bis mindestens Ende Januar ausgesetzt. Eintägige oder noch kürzere Veranstaltungen - zum Beispiel Ausflüge oder Wettbewerbe - sind wieder zulässig, sofern sie "pädagogisch erforderlich" und "schulorganisatorisch vertretbar" sind.
Auf Aktivitäten, die über den regulären Unterricht hinausgehen, sollten die Schulen verzichten. Schulgottesdienste sind zulässig.


Das Kultusministerium erklärt dazu: "Es wird nicht perfekt sein"
Wir sagen: "Auch wenn viele Unsicherheiten bleiben, soll es so gut werden wie nur möglich."


Daher bitte ich Sie, liebe Eltern, um Ihr Vertrauen und um gute Zusammenarbeit. Gemeinsam sind wir stark und können für das Wohl Ihrer Kinder sorgen! Sollten Sie Probleme oder Anliegen haben, so wenden Sie sich bitte im Falle von unterrichtlichen Angelegenheiten an den Klassenlehrer, ansonsten jederzeit an mich.

 


Mit freundlichen Grüßen
Eva Otto-Greiner, Rektorin